Besonders dreiste illegale Müllentsorgung

Illegale Müllablagerung in Haspe

Waste Watcher finden Abfälle aus Hinterhof im Wald verteilt

Ein dreister Fall von Umweltkriminalität konnte in Hagen dank der schnellen und präzisen Ermittlungen der Waste Watcher aufgeklärt werden.

Ein Hauseigentümer entsorgte insgesamt 1,6 Tonnen Müll illegal in zwei Waldgebieten, nachdem er zuvor zur Reinigung seines Hinterhofs aufgefordert worden war.

Beweissicherung im Hinterhof

Der Fall nahm seinen Anfang am Mittwoch, 15. Juli 2026. Die Waste Watcher kontrollierten einen komplett vermüllten Hinterhof in der Hagener Innenstadt und fertigten Fotos zur Beweissicherung an. Das Umweltamt der Stadt Hagen forderte den Eigentümer daraufhin umgehend auf, den Unrat ordnungsgemäß zu entsorgen.

Flucht in den Wald statt fachgerechter Entsorgung

Statt den Müll legal zum Wertstoffhof zu bringen, lud der Verursacher die Abfälle auf und transportierte sie quer durch das Stadtgebiet in den Wald. Am Donnerstag, 16. Juli 2026, wurden zwei große illegale Müllablagerungen im Stadtgebiet entdeckt:

  • In Hohenlimburg: ca. 760 Kilogramm Sperrmüll, Möbel, Reifen und Kartonagen.
  • In Haspe: ca. 850 Kilogramm ebenfalls Sperrmüll, Möbel, Reifen und Kartonagen.

Ermittlungserfolg durch Teamarbeit

Durch den präzisen Abgleich der Funde mit den Fotos aus der Hinterhof-Kontrolle erkannten die Ermittler sofort den Zusammenhang. Dank der akribischen Beweissicherung und der engen internen Kommunikation der Waste Watcher konnte der Verursacher direkt identifiziert werden. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Verfahren.

Vier „Waste Watcher“ haben den Unrat mit einem Gesamtgewicht von 1.610 Kilogramm inzwischen komplett aus dem Wald entfernt und der fachgerechten Entsorgung zugeführt.