Großkundenservice

Moderne Entsorgungslösungen

Neuer HEB-Service macht Müll unsichtbar

Es tummeln sich zahlreiche Müllgefäße vor der Haustür und begrüßen Anwohner und Gäste. Die Tonnen sind nicht gerade ein Hingucker. Umher fliegender Müll ärgert Mieter und Nachbarn und erfreut die tierischen, aber ungebetenen Gäste. Im Sommer müffelt die Tonne. Ältere Bewohner tun sich schwer, die Deckel der großen Container aufzuschieben. Das alles hat nun ein Ende.

Die elegante Lösung - Unterflursysteme

Wir, der Hagener Entsorgungsbetrieb, kümmern uns zwar seit über 120 Jahren in Hagen um die Entsorgung von Abfällen, die Straßenreinigung und den Winterdienst, doch die Entsorgungslösungen sind auf dem neuesten Stand der Technik. Unterflursysteme heißt das Zauberwort. Der Müll verschwindet einfach in der Erde. Zu sehen ist dann nur noch eine Einwurfsäule. Der Rest, also drei, vier oder sogar fünf Kubikmeter große Sammelbehälter sind im Boden versenkt.
Über die Einwurfsäule können mittels einer Schüttschwinge für den Restmüll oder einem Einwurfschlitz für das Altpapier, Abfälle bequem entsorgt werden. Um zu garantieren, dass nur die jeweiligen Hausbewohner ihren Müll dort entsorgen, kann eine Schließvorrichtung, angepasst an das Hausschließsystem, montiert werden. Anstatt vieler Plastikcontainer sind dann nur noch die dezenten Einwurfsäulen zu sehen. So können Restmüll, Altpapier und Verkaufsverpackungen entsorgt werden.
Der Abfall riecht nicht, brennt nicht und zieht keine Tiere an. Außerdem ist die einfache Bedienung und leichte Zugänglichkeit besonders für ältere Bewohner und Kinder eine Erleichterung. Angsträume, wie unübersichtliche Waschbetonboxen und dunkle Ecken zwischen den Containern gehören damit auch der Vergangenheit an.

Für den Einbau eines solch komfortablen Systems müssen allerdings einige Standortparameter berücksichtigt werden. Durch die Einbautiefe von drei Metern sollte der Untergrund frei von beispielsweise Fernmeldekabeln, Versorgungsleitungen oder großem Wurzelwerk sein. Auch die Bodenbeschaffenheit an sich muss berücksichtigt werden. Da die Behälter am Leerungstag mithilfe eines Kranwagens aus der Erde gehoben werden, ist eine lichte Höhe von neun Metern über dem Standort Voraussetzung.

Das Ausheben der Grube sowie der Einbau der Betonsicherheitswanne samt Sicherheitsplattform bedürfen einer baurechtlichen Genehmigung. Die Erdarbeiten und die Anschaffung des Betonblocks sowie der Sicherheitsplattform, die während der Leerung der Behälter ein Hineinfallen in den Betonschacht verhindert, sind zwar finanziell aufwändig, allerdings müssen auch für reguläre Müllbehälter Standplätze oder Einhausungen angeschafft und errichtet werden. Damit diese modernen Entsorgungssysteme auch für private Großwohnanlagen finanzierbar werden, bietet die HEB GmbH den Eigentümern in Hagen eine Contracting-Vereinbarung an, die die Finanzierung der Baugrube und der Betonwanne (Fertigteil) über 10 Jahre hinweg ermöglicht. Die Wartung und Instandhaltung übernimmt der HEB. 

Die Unterflursysteme können einen beträchtlichen Beitrag zur Wohnumfeldverbesserung leisten und sind durch ihre Barrierearmut eine optimale Investition in die Gegenwart, aber vor allem in die Zukunft.

Die preiswerte Variante – Halbunterflurbehälter

Eine Alternative zu den Unterflurbehältern sind die sogenannten Halbunterflursysteme. Hierbei versinkt ein 2,7 Kubikmeter fassender Behälter fast einen halben Meter im Boden. Der Vorteil: Für den Einbau sind weder eine Baugenehmigung, noch eine Betonwanne nötig. Mit 49 Zentimetern Einbautiefe bleibt der Behälterboden oberhalb etwaiger Leitungen oder Kabel.
Der aus dem Untergrund ragende Container in Hüfthöhe, ermöglicht den Einbau in unmittelbarer Nähe einer Straße oder einer Parkplatzausfahrt. Die Sicht wird durch die geringe Höhe nicht beeinträchtigt. Wie auch bei den Vollunterflurbehältern sind die Behälter abschließbar. Der Müll „müffelt“ nicht und die Bedienung der Schließung und Schüttschwinge sind auch für betagte Bewohner und Kinder mühelos zu bewerkstelligen.

Der Einbau eines Halbunterflursystems kann bis zu drei Müllgroßbehälter ersetzen.

Die schnelle Lösung für Standplatzprobleme: das Modulsystem 

Mit dem Modulsystem lässt sich schnell und unkompliziert ein neuer Standplatz für Müllgefäße errichten. Die Metallplatte mit rutscharmen Tränenblech und der dreiseitigen Umzäunung kann bis zu drei Müllgroßbehälter aufnehmen. Wenn dann noch das grüne Gitter an den drei Seiten als Rankhilfe für Schlingpflanzen oder Efeu genutzt wird, verschwinden die Behälter hinter einem attraktiven Sichtschutz. So lassen sich auch Standplätze beispielsweise für Müllgefäße zur Altpapierentsorgung schaffen. Die Schlepperei von schweren Zeitungsstapeln, Kartons und Kartonagen zum nächsten Depotcontainer entfällt. Die Altpapier-Gefäße und deren Entsorgung sind übrigens kostenlos.

Weitere Informationen zu den neuen Serviceangeboten erhalten Sie unter:
0 23 31 / 35 444 104 (Frau Jagusch) oder 0 23 31 / 35 444 204 (Frau Iosifidou)